Reichsguldiner - Großsilbermünze

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Begriff Definition
Reichsguldiner - Großsilbermünze

Der Reichsguldiner bezeichnet eine Großsilbermünze zu 60 Kreuzern, die erstmals nach der 2. Augsburger Reichsmünzordnung von 1559 geprägt wurde.

Die Münze wog 24,63 g, und hatte einen Feingehalt von 930/1000. Das Münzbild auf der Rückseite zeigt einheitlich den Reichsadler und die Wertangabe 60 im Reichsapfel. Da der Reichsguldiner im nord-, mittel- und westdeutschen Raum nicht akzeptiert wurde, beschränkte sich der Umlauf und die Prägung der Münze auf Südwestdeutschland. Im Reichsmünzedikt von 1566 wurde schließlich der Taler anerkannt, der zum Reichstaler wurde und den Reichsguldiner ablöste.