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Münze / Münzen

Eine Münze ist ein in der Regel rund geformtes zweiseitiges Metallstück mit einer unverwechselbaren  Prägung. Münzen werden im Wirtschaftsverkehr als Geld (offizielles Zahlungsmittel) verwendet. Darin unterscheiden sie sich von Medaillen, auf denen keine Währung aufgeprägt ist.

Nur der Staat hat das Recht, Münzen zu prägen und in Umlauf zu bringen. In Deutschland produzieren heute fünf Münzprägeanstalten in Auftrag der Bundesregierung Münzen. Nach verschiedenen Kriterien unterscheidet man zum Beispiel:

Münzen aus aller Welt sind begehrte Objekte von Sammlern in aller Welt. Beliebte Sammler-Münzen sind zum Beispiel:

Der Wert (Währung) der Münze ist in der jeweiligen Währung auf der Vorder- oder Rückseite (Averse / Reverse) der Münze abgebildet. Neben dem Wert sind moderne Münzen üblicherweise noch mit dem Staat oder der Staatengemeinschaft (siehe Euro) und dem Prägejahr gekennzeichnet. Der Wert, das Gewicht und der Gehalt an Metallen sind standardisiert.

Münzen können aus einer Vielzahl von Metallen hergestellt werden, Sonder-Münzen von hohem und beständigem Wert aus Edelmetallen wie Gold, Silber oder seltener auch aus Platin. Heute sind Kupfer und Nickel die am häufigsten verwendeten Metalle in Münzen bzw. Münzlegierungen.

Die Bewertung von Münzen richtet sich nach drei Merkmalen: Beliebtheit, Seltenheit und Erhaltung bzw. Erhaltungsgrad.

Münzen wurden in der Geschichte insbesondere von den Herrschern dafür genutzt, ihren Namen und ihr Abbild auf der Münze darzustellen und in der Bevölkerung zu verbreiten. Die ersten Münzen wurden im 7. Jhd. v. Chr. von den Lydern (Griechenland) hergestellt und als Zahlungsmittel in Umlauf gebracht. Goldmünzen und Silbermünzen folgten ab dem 6. Jhd. v. Chr. in weiteren Regionen des Mittelmeerraums und Asiens.